„BDSM-Satire“ mit einem gehörigen Schuss Selbstironie.

Unter dem Motto „originell, speziell, schwerstbegabt“, tritt der umtriebige Künstler seit nunmehr zehn Jahren bei Poetry Slams und Lesungen deutschlandweit auf. Mit seinen Performance-Texten, insbesondere in der Rolle des rappenden Schachspielers, ist er längst einem breiteren Publikum bekannt. Doch kommen auch die nachdenklichen Töne im vielfältigen Schaffen des Naturwissenschaftlers und Journalisten nicht zu kurz: Sei es eine Zustandsbeschreibung unserer schönen neuen – und bösen – Welt, sei es ein lautstarker Zusammenprall der Geschlechter auf der Bühne oder die ewige Sehnsucht nach Liebe in allen ihren Ausdrucksformen. Dabei schlüpft der 39-jährige Tausendsassa, so etwa auf dem alljährlichen Erotik-Slam in Mannheim, in die Rolle des „KölnerDom“ und präsentiert „BDSM-Satire“ mit einem gehörigen Schuss Selbstironie. Geistige Ergüsse von zart bis hart, quer durch die Genres, sorgen für eine literarische Session der etwas anderen Art. Klassische Rollenmuster werden gnadenlos gesprengt, bevor es am Ende wieder heißt: „Ich bin der Dom!“ Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darüber hinaus erotische Texte in den Schlagzeilen (Charon-Verlag).